Stimmen für den Frieden 17.09.2016

Samstag 17. September 2016
Stadttheater Kufstein in der Musikschule, Beginn: 20 Uhr

Das Stadttheater Kufstein hat sich spontan dazu bereit erklärt, uns beim Friedensfestival Kufstein 2016 in Form eines Abendprogrammes mit vielfältigen musikalischen, literarischen und theatralischen Beiträgen  zu unterstützen. Unter dem Titel „Stimmen für den Frieden“ ist ein abwechslungsreiches Programm entstanden, bei dem viele sehr unterschiedliche Akteure auf der Bühne stehen und Ihre Beiträge präsentieren. Sie werden zeigen, dass Frieden viele Facetten hat und auch die Emotionen nicht zu kurz kommen. Freuen Sie sich auf einen farbenreichen Abend mit vielen Überraschungen.

Eintritt:   Freiwilliger Friedensbeitrag                                            Saaleinlass ab 19 Uhr

Das Thema Frieden findet sich immer wieder in den kleinen und großen Theaterproduktionen des Stadttheaters und das in durchaus kritischer Auseinandersetzung. Wer das noch immer brandaktuelle Stück „Munde“ von Felix Mitterer in diesem Sommer am Brentenjoch gesehen hat, hat einen tiefen Blick in die menschliche Seele getan.

Ein anderes Beispiel ist das Freilichtspiel „Grenzland“ von Horst Rankl, das in einer Gemeinschaftsproduktion mit dem Theater Rosenheim sowohl in Kufstein als auch in Rosenheim im Sommer 2013 aufgeführt wurde. Die berührende Geschichte und das grenzüberschreitende Zusammenwirken auf Augenhöhe waren ein Musterbeispiel für gelebte Friedensarbeit.

Viele Produktionen des Stadttheaters Kufstein verdienten es, hier erwähnt zu werden. Ein frühes Werk von Klaus Reitberger mit dem Titel „Der Held“, das 2009 uraufgeführt wurde, darf unserer Ansicht nach nicht fehlen. Es dreht sich um Kriegshelden, Friedenshelden, laute und stille Helden und auch eine Heldin ist dabei. Leider war es nicht möglich, das Stück im Rahmen unseres Friedensfestivals aufzuführen. Es hätte wunderbar dazu gepasst.

Doch schon am 15. Oktober geht es weiter mit „Abendrot“, dem neuen Stück aus der Feder von Klaus Reitberger. Wirklicher Frieden ist nur in Freiheit möglich, im kleinen und im großen. Ob das mit unseren gängigen Moralvorstellungen vereinbar ist und was ein Menschenleben überhaupt ausmacht, um diese Fragen geht es für Hildegard Reitberger als „Egilda“ in dem ruhigen, besinnlichen, aber auch sehr emotionalen Stück.